Podcasts & Masken

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Im Sommer schreibe ich über Bücher und Nagellack. Im Winter bin ich zu müde, um zu lesen und zu sehr damit beschäftigt, meine Nagelhaut vor dem Austrocknen zu bewahren, als dass ich auf die Idee kommen würde, meine Nägel zu lackieren. Wenn du in den kälteren Monaten auch gelegentlich das Gefühl hast – „der Lack ist ab“ – dann lasse dir doch eine Geschichte erzählen. Ich stelle euch drei meiner liebsten Podcasts vor. Die passenden Masken gibt es gleich dazu – also legt die Füße hoch und macht es euch bequem ... 




Für große Denkerinnen
Der DRadio Wissen Podcast & die Vitamin Lift Effekt Maske von Hildegard Braukmann

Eine Stunde History, eine Stunde Liebe, eine Stunde was mit Medien … das Themenspektrum der Podcasts von DRadio Wissen ist breit gefächert und die Beiträge sind durchweg spannend und leicht konsumierbar. Einige frischen lange zurückliegendes Schulwissen auf, manche liefern echte Aha-Erlebnisse und wieder andere regen zum Nachdenken an.

Kleine und große Grübeleien schlagen sich bekanntlich in einer „Denkerstirn“ nieder. Hier kommt die Vitamin Lift Effekt Maske ins Spiel. Der Name ist zwar sperrig – die Wirkung ist dafür, meiner Meinung nach, unschlagbar. Nach wilden Tagen trage ich gerne eine dünne Schicht vor dem Schlafengehen auf und lasse die Maske über Nacht einwirken. Am nächsten Morgen sieht meine Stirnpartie aus wie neu. 


Für wilde Romantikerinnen
Der Modern Love Podcast & die Seide Intensiv Haarkur von Annemarie Börlind

Modern Love ist eine Wochenkolumne der New York Times. Dort haben herausragende Essays von Times-Lesern ihren Platz, die sich grundsätzlich um die Liebe drehen. Der dazugehörige Podcast ist zweigeteilt: Schauspieler lesen das jeweilige Essay vor und danach beantworten die Autoren Fragen zu ihrer Geschichte. Die Auseinandersetzung mit zwischenmenschlichen Beziehungen fasziniert mich in jeglicher Form(!), sodass dieser Podcast ein gerngesehener und kurzweiliger Gast an meinem sonntäglichen Frühstückstisch ist.

Ich hatte als junges Mädchen sehr gute Haarzeiten. Ohne dass ich mir viele Gedanken machen musste, waren meine Haare dick und glänzend. Danach kamen die Hungerjahre. Ich wollte eine lange, wallende Mähne, wie die Mädchen auf irgendwelchen Pinterest Boards mit dem Namen „Bohemian Festival Chic“. Mein Körper war ganz anderer Meinung, also entwickelten wir ein Ritual: Ich ließ meine Haare ein paar kostbare Zentimeter wachsen. Sie wurden splissig und brüchig. Ich ging daraufhin zum Friseur, um besagte Zentimeter wieder abschneiden zu lassen und der Kreislauf konnte  von vorne beginnen. Irgendwann hatte ich die Nase voll und ließ meine Haare zu einem Bob schneiden. Damit war ich ein gutes Jahr lang höchst zufrieden. Seit ein paar Monaten bin ich wieder damit beschäftigt, sie wachsen zu lassen. Der Intensiv Haarkur sei Dank sieht es im Moment ganz gut aus – fingers crossed.


Für vitale Macherinnen
Der Design Matters Podcast von Debbie Millman und die DIY Maske gegen trockene Hände

Obacht! Meine letzte Empfehlung ist eindeutig im Bereich „Special Interest“ anzusiedeln. Für Menschen, die mit Design gar nichts am Hut haben, ist es schwer vorstellbar, sich eine Stunde lang ein Interview zu visuellen Themen anzuhören. Für Designer ist es dagegen schwer vorstellbar, sich bei spannenden Themengebieten auf eine Stunde zu beschränken. Die samtige Stimme der Gastgeberin Debbie Millman und die Liste ihrer hochkarätigen Gäste, machen „Design Matters“ für mich jedes Mal zu einer Quelle der Inspiration und Anregungen. 

Frauen, die mit den Händen arbeiten, sind mir generell sympathisch. Doch jede Frau, die ihre Hände bei der Arbeit nutzt (ob sie nun mit Stapelweise Papier rangiert, bis zu den Ellenbogen im Spülwasser steckt oder sich abends die Farbklekse von den Fingernägeln kratzen muss) weiß, dass die Haut dadurch stark in Mitleidenschaft gezogen werden kann.


Hier kommt das Rezept für eine schnelle DIY Maske für fleißige Bienchen:
  1. 3 TL Olivenöl, 1 TL Avocadoöl und 5 Tropen Lavendel mischen.
  2. Auf die trockene Nagelhaut auftragen.
  3. Einwirken lassen ... (am besten vor dem Schlafen gehen auftragen, damit die Hände die Gelegenheit bekommen, wirklich zu ruhen!)







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