5 Tipps für den kreativen Alltag im Internet

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Ich würde mich nicht als besonders „tech-savvy“ beschreiben, aber es gibt einige Anwendungen im Internet, die mir mein Leben täglich erleichtern oder gar versüßen. Vielleicht kennst du meine fünf Lieblinge schon lange - vielleicht ist jedoch etwas dabei, das auch dir in Zukunft deinen Alltag am Schreibtisch verschönert – viel Spaß beim durchstöbern.



1. Unsplash

Stock Fotografie ist die Achillesferse vieler Design Projekte. Ein Bild sagt bekanntlich mehr als 1000 Worte – nur, das richtige muss es sein. Wer nach außergewöhnlichen Fotos sucht, die Stimmungen einfangen und Gefühle vermitteln, ohne dabei in die typisch kitschige Stockfoto-Ästhetik abzugleiten, ist bei „Unsplash“ genau richtig. Die kuratierten Bilder können für private und berufliche Projekte genutzt werden und fallen alle unter die Creative Commons Zero Lizenz. Was will ein Designer mehr?



„Pinterest ist kein soziales Netzwerk“ – das jedenfalls behauptet der Chef, Ben Silbermann. Der Mitbegründer des Unternehmens beschreibt die Plattform als „Katalog der Ideen“ und trifft damit den Nagel auf den Kopf. Meine Seite sagt mir, dass ich mittlerweile um die 4.400 Bilder gesammelt habe. Zeitvergeudung? Keineswegs! Für viele Designer ist die Katalogisierung ihrer Inspirationsbilder jahrelang eine Herausforderung gewesen. Ein gutsortierter Pinterest-Account ist hierfür eine Lösungsidee.
Eine zusätzliche Erleichterung im Alltag bietet der Pinterest Browser Button. Mit dieser Extension kann man auf einen Klick seine Lieblingsbilder von jeder beliebigen Website pinnen. Und jetzt kommst du …



Ich liebe Schriften und könnte schon einen ganzen Artikel zu den besten Inspirationsquellen in Sachen Typografie schreiben. Das hebe ich mir aber lieber für ein anderes Mal auf und beschränke mich erst mal auf einen Tipp: What the Font!
Der Browser-Plug-in von Myfonts erlaubt es einem per Mouseover festzustellen, um welche Schriftart es sich auf einer Website handelt. Für mich steht diese Erfindung auf einer Stufe mit der von Schokocreme.
Weil ich doch nicht an mich halten kann: Hier noch ein Beispiel, wie sich Google Fonts nutzen lassen, sodass sie aussehen wie die 100 $ Schrift aus einem angesagten Type Bureau.



Noun Project ist ein Portal, auf dem sich unzählige Icons zu allen erdenklichen Themen herunterladen lassen. Jeder Mensch, der eine Präsentation halten muss oder Informationen anschaulich erklären will, wird sich  der bildlichen  Aussagekraft eines guten Piktogramms bewusst sein.
Allerdings möchte ich an dieser Stelle nicht versäumen eine Mahnung  zur Vorsicht auszusprechen. Icons sind wie Drinks auf Gin Basis – in Maßen bezaubernd – in Mengen vernichtend.

Wer so begeistert von den Symbolen ist, dass er nicht die Finger davonlassen kann, sollte sich nicht in seiner Präsentation für das nächste Teammeeting austoben, sondern lieber die App der Website „Nounji“ für iMessage ausprobieren.



Ich habe vor zwei Monaten angefangen, Spotify Premium zu nutzen. Lange Zeit war ich zu geizig, 10 € im Monat dafür auszugeben, dass ich ohne Werbeunterbrechungen Musik und Hörbücher genießen kann. Rückblickend, würde ich gerne in der Zeit zurückreisen und der Vergangenheits-Silvie zweimal im Monat einen Coffee-to-go aus der Hand schlagen mit den Worten: „Gib das für Spotify aus!“ Ob meine persönliche Duschplaylist oder der gut sortiere Hörbuchkanal von Argon – Spotify ist eine Bereicherung in meinem Alltag. Damit noch nicht genug des Lobes. Wöchentlich stellt Spotify eine Playlist zusammen, die basierend auf meiner gehörten Musik Lieder vorschlägt, die mir auch gefallen könnten. Die Playlists treffen erstaunlicherweise oft genau meinen Geschmack. Und nicht nur meinen: Selbst die hartgesottensten Musikfans in meinem Freundeskreis müssen eingestehen, wie großartig dieses Feature funktioniert.  Meine neuste Entdeckung über „Discover Weekly“: Dieses Lied von Bob Moses.
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